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HEISSE ZEITEN – DIE WECHSELJAHRE REVUE

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von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz
Regie: Gerburg Jahnke
Mit: Anna Bolk, Susanne Hayo, Jutta Habicht, April Hailer, Ines Martinez, Gilla Cremer, Sabine Urig und Natascha Petz

Musikalische Leitung: Jan Christof Scheibe
Liedtexte Bärbel Arenz
weitere Liedtexte Anna Bolk
Bühne: Eva Stankowski / Kostüme: Eva Humburg
"Heiße Zeiten", die "Wechseljahre-Revue", am St. Pauli Theater feierte letzten Sommer umjubelte Premiere. Und sie ist genau das: heiß! Und das nicht nur, weil drei der vier Protagonistinnen unter Hitzewallungen samt Schweißlachen leiden.“

 

„Regisseurin Gerburg Jahnke heizt ihrem Publikum von Beginn an mächtig ein. Flott sind die Frauenfiguren eingeführt, die da auf einen verspäteten Flieger nach New York warten: eine Hausfrau, die Vornehme, die Junge und die Karrierefrau.
Statt Flugnummern verkündet die digitale Anzeige am Flughafen, wer wann zuletzt Sex hatte. Oder sich gar nicht mehr daran erinnern kann. Oder nur noch nach Ovulationskalender kopuliert.“

„Wem derlei nackte Tatsachen bereits zu viel Information sind, muss im Anschluss ganz tapfer sein. Denn zu adaptierten Popsongs wie Tina Turners "We Don't Need Another Hero" oder Mary Wells "My Guy" wird von Gedächtnisstörungen bis zu "Depression, Haarausfall und Brigitte Woman" alles verhandelt, was auch nur im Entferntesten mit Östrogen beziehungsweise dessen Verschwinden zusammenhängt.“

„Die Autoren Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz haben Prototypen geschaffen, die jedoch keine Abziehbilder bleiben, sondern dem Zuschauer ans Herz wachsen. Denn Jahnke hat ihren Klimakteriumskracher klug inszeniert und fügt auch nachdenkliche Passagen ein. Etwa, wenn die Vornehme zur Ballade "All By Myself" das Verhältnis zu ihrem Vater besingt.“

„Und wenn die vier auf Klosterfrau Melissengeist Sirtaki tanzen und zum Discomedley ein Bauch-Beine-Po-Training hinlegen (Choreografie: Susanne Hayo), dann ist klar: Diese Mädels sind voller Saft und Kraft. Und alles andere als ausgetrocknet.“

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